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CoolHeatDC

Herausforderungen

Rechenzentren sind das Rückgrat unserer digitalen Gesellschaft und als kritische Infrastruktur  unverzichtbar für zentrale Bereiche wie Gesundheitswesen, Energieversorgung und Verkehr. Mit dem rasanten Ausbau von KI-Anwendungen und Hochleistungsrechnern steigt ihr Strombedarf deutlich: auf EU-Ebene wird bis 2030 ein Energieverbrauch von rund 150 TWh prognostiziert. Bis zu 40% davon entfallen auf die Serverkühlung. 

Höhere Rechendichten erhöhen nicht nur den Kühlbedarf, sondern auch die Abwärme pro Server-Rack. Konventionelle Kühllösungen können diese Wärme meist nicht effizient zurückgewinnen und setzen zudem häufig auf synthetischen Arbeitsmedien. Damit bleibt einerseits eine wertvolle Energiequelle ungenutzt; andererseits stellen mögliche Leckagen der Kühltechnologie Sicherheits- und Umweltrisiken dar.

Unsere Lösung

Das CoolHeatDC-Team entwickelt eine innovative, umweltfreundliche und integrierte Kühllösung für die nächste Generation von Rechenzentren. Ziel ist es, nicht nur eine hocheffiziente und sichere Kühlung sicherzustellen, sondern zugleich die entstehende Abwärme nutzbar zu machen, indem deren Temperaturniveau gezielt angehoben und für eine sinnvolle Weiterverwendung erschlossen wird.

Damit leisten wir einen Beitrag zu einem zuverlässigen, effizienten und zukunftsfähigen Rechenzentrumsbetrieb und unterstützen zugleich die Energie- und Wärmewende, insbesondere im Kontext europäischer Fernwärmesysteme sowie von Industrien mit Prozesswärmebedarf.

Fördergeber

CoolHeatDC wird im Clean Energy Transition Partnership Programm (Förderantrag CETP2024-00168) gefördert. Das Programm wird von der Europäischen Kommission kofinanziert (GA Nr. 101069750) sowie von nationalen Förderstellen aus Österreich, Norwegen und Polen unterstützt.